Auffälligkeiten im Straßenverkehr, egal ob mit Alkohol, Drogen oder Punkten oder Straftaten sind nichts anderes als Symptome einer tieferliegenden psychischen Problematik. Meist handelt es sich dabei um problematische Strategien bzw. Muster im Umgang mit Gefühlen. Teilweise können auch psychische Erkrankungen (Angststörungen, Depression, Traumatisierung, Persönlichkeitsstörungen usw.) Ursachen von Verkehrsauffälligkeiten sein.

Klinische Verkehrspsychologie verfolgt den Zweck, diese Strategien bzw. Muster zu identifizieren, zu analysieren und zu verändern. Hierbei kommen psychotherapeutische Methodiken, z.B. aus dem Bereich der Verhaltenstherapie, zum Einsatz. Dies schließt die psychotherapeutische Behandlung der evtl. vorliegenden psychischen Erkrankungen ein.

Das längerfristige Ziel ist die Verbesserung des Umgang mit starken und/oder schwierigen Gefühlen sowie der Lebensqualität und psychischen Gesundheit im allgemeinen und damit auch die Vermeidung erneuter Auffälligkeiten im Straßenverkehr im besonderen.

Verkehrspsychologische Leistungen werden nicht von der Krankenkasse übernommen, da sie nicht zur ganzheitlichen Heilkunde zählen, d.h. Sie müssen die Kosten selbst tragen.

Unter die verkehrspsychologischen Dienstleistungen fallen:
  • MPU-Beratung sowie MPU-Vorbereitung
  • Verkehrspsychologischer Teil des Fahreignungsseminars
  • Maßnahme zur Verkürzung der Sperrfrist
  • Privat veranlasster Leistungstest

Anfragen zu verkehrspsychologischen Dienstleistungen richten Sie bitte an:
info@psychotherapie-schneider-mgh.de